Studierende am Iserlohner Campus der UE

Der Gang zur Uni ist für Studierende keine Selbstverständlichkeit mehr – Professorin gibt Tipps für die Rückkehr zur Präsenzlehre

Ab dem Sommersemester planen die meisten Hochschulen ihre Vorlesungen und Seminare wieder in Präsenz. Nach mehr als vier Semestern „Studieren light“ zuhause vor dem Bildschirm heißt es für die Studierenden dann: Raus aus der Jogginghose, rein in den Hörsaal!  

„Für viele Studierende ist der Gang zur Uni, auf den Campus und in den Hörsaal jedoch längst keine Selbstverständlichkeit mehr“, weiß Prof. Dr. Britta Ruhnau, Prodekanin für den Fachbereich Wirtschaft und Professorin für Quantitative Methoden an der University of Europe for Applied Sciences. „Es gibt eine große Zahl an Studierenden, die den Campus ihrer Hochschule bzw. ihrer Kommiliton*innen oder Professor*innen in den vergangenen zwei Jahren noch nie bzw. höchstens digital auf dem Bildschirm gesehen“, beschreibt Ruhnau die Auswirkungen der Pandemie auf die Lehre. „Für die meisten bedeutet das: Eine Hürde überwinden und die Motivation finden, an den Campus und in den Hörsaal zu gehen“, so Ruhnau.

Die folgenden fünf Tipps können den Studierenden dabei helfen, den Weg zurück zur Hochschule zu finden, sagt die Prodekanin für den Fachbereich Wirtschaft und Professorin für Quantitative Methoden an der University of Europe for Applied Sciences:

1. Positive Seiten des Studiums vor Ort entdecken und Prioritäten setzen: Das Sofa zu verlassen und aus dem Haus an die Hochschule zu gehen hat viele Vorteile, denn die Ablenkung wird weniger. Ob Spielekonsole oder der eigene Haushalt, Nebenaktivitäten werden wieder sekundär und bekommen ihren Raum außerhalb des Vorlesungstages zugewiesen. Dafür rücken Aktivitäten am Campus, wie  sich gegenseitig inspirierende Lerngruppen, in den Vordergrund. Das Verabreden schafft eine Verpflichtung, aktiv präsent zu sein und der Wettbewerb in der Gruppe spornt zu Höchstleistungen an.

2. Kreativität und Innovation entfalten sowie Fokus setzen: Ein Tapetenwechsel gibt neuen Input für das Gehirn, fördert Ideen und kreatives Arbeiten. Auch der Fokus auf die Lerninhalte ermöglicht ein tieferes Eintauchen ins Studienthema.

3. Persönlicher Austausch statt Initialen im digitalen TeamsSeminar: Endlich kommt das Zwischenmenschliche nicht mehr zu kurz. Der persönliche Austausch mit den Professor*innen schafft auch eine engere Bindung zur Hochschule und zum Studiengang. Auch wenn viele digitale Lehre richtig gut finden, ist das persönliche Erleben des Studiums am Campus noch einmal anders und für einige tatsächlich eine komplett neue – und lohnenswerte – Erfahrung.

4. Manche Soft Skills können nur persönlich gelernt werden: Die Welt wird digital bleiben und digitale Kompetenzen sind wichtig! Für andere Fähigkeiten bietet der Campus mit seinen unterschiedlichen Lernformaten die richtige Umgebung. Soft Skills sind neben dem theoretisch erlernten Wissen an der Hochschule auch immens wichtig im Berufsalltag. Während auf dem Sofa die Entwicklung begrenzt ist, fördern Präsenzsituationen in Vorlesungen, Übungen und Seminaren sowie Präsentationen vor Ort die Entwicklung von Skills für die Arbeitsmärkte.

5. Erinnerung ans Zeitmanagement reaktivieren: Eine gute Nachricht, denn die Tage können nun wieder strukturiert werden! Die Fahrtzeit zum Campus muss richtig kalkuliert und eingeplant werden, denn auch andere sind aus dem Homeoffice wieder unterwegs ins Büro! So kann die erste Präsenzvorlesung in vollen Zügen und von Beginn an genossen werden.

Gerne steht Ihnen Prof. Dr. Britta Ruhnau auch für ein Interview oder Statement zur Verfügung. (Fotocredit: University of Europe for Applied Sciences)


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