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Ski-Urlaub im europäischen Kostenvergleich: Hier sind Skipass und Ausrüstung am günstigsten

  • Die University of Europe for Applied Sciences (UE) vergleicht die Kosten für Skiausrüstung und Skipässe in europäischen Ski-Regionen
  • Größter Preisunterschied bei der Skiausrüstung: von 97,88 Euro in Fiesch/Bettmeralp (Schweiz) bis 20,37 Euro in Metabief (Frankreich)
  • Teuerste Tages-Skipässe: Andermatt (Schweiz) mit 105,90 Euro

Berlin, 12. September 2025 –  Rund 78 Euro können Skiurlauber:innen bei den Leihgebühren für Skiausrüstung sparen: je nachdem, für welche Skiregion sie sich entscheiden. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der University of Europe for Applied Sciences (UE), die die jeweils günstigsten Leihgebühren für Skiausrüstung (Skier, Schuhe, Helm) pro Person über drei Tage in 472 Skiregionen in elf  Ländern untersucht hat. Ergänzend dazu hat die UE die Preise für Skipässe in über 40 beliebten Skigebieten Europas miteinander verglichen.

Leihgebühren im Länder-Vergleich
Im Ländervergleich weist die Schweiz mit durchschnittlich 68,77 Euro die höchsten Leihgebühren für Skiausrüstung (Skier, Schuhe, Helm) auf. Dahinter folgen Deutschland mit durchschnittlich 60,40 Euro und Spanien mit 60,39 Euro. Danach schließen sich Österreich und Georgien mit Gebühren von 56,97 Euro bzw. 54,12 Euro an. Am unteren Ende der Skala liegen Bulgarien mit durchschnittlich 28,44 Euro, die Slowakei mit 32,46 Euro und Frankreich mit 32,53 Euro. 

Teuerste und günstigste Skigebiete für Leihausrüstung
Auf Ebene einzelner Skigebiete zählen in der Schweiz Fiesch und Bettmeralp mit jeweils durchschnittlich 97,88 Euro sowie Flims mit 95,80 Euro zu den teuersten Destinationen für eine Leihausrüstung. Wilderswil, Matten bei Interlaken und Grindelwald liegen mit jeweils 90,62 Euro ebenfalls deutlich über dem Gesamtdurchschnitt. Zu den günstigsten Skigebieten für die durchschnittlichen Leihgebühren gehören Metabief (20,37 Euro) und Aillons-Margériaz (22,82 Euro) in Frankreich. In der Slowakei sind Orte wie Východná und Važec mit jeweils 26,56 Euro und in Bulgarien unter anderem Bansko (29,77 Euro) und Borovets (27,11 Euro) vergleichsweise preiswerte Optionen.

Von Andermatt bis Winterberg: Skipässe im Kosten-Check
Am oberen Ende der Skala liegt Andermatt in der Schweiz mit 105,90 Euro für einen Tagespass für Erwachsene, gefolgt von Davos Platz und Klosters mit jeweils 99,48 Euro sowie Arosa und Crans Montana mit 95,20 Euro. Auch Zermatt (94,13 Euro), Grindelwald und Saas Fee (je 88,78 Euro) bewegen sich im hochpreisigen Bereich. Günstiger sind dagegen unter anderem Engelberg in der Schweiz mit 49,21 Euro, Winterberg in Deutschland mit 52,00 Euro oder französische Gebiete wie Morzine und Les Gets mit jeweils 54,00 Euro für einen Erwachsenen-Tagespass. 

„Mit Blick auf die Olympischen Winterspiele Mailand Cortina im Februar 2026 rückt der Wintersport international noch stärker in den Fokus: Er ist nicht nur ein zentrales Aushängeschild des Leistungssports, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für viele Regionen“, sagt Prof. Gerald Fritz, Professor für internationales Sportmanagement an der University of Europe for Applied Sciences. „Gleichzeitig beobachten wir, dass der Zugang zum alpinen Wintersport durch steigende Preise in manchen Gebieten zunehmend zum Luxus wird – mit Folgen für den Breiten- und Freizeitsport, Nachwuchsförderung und gesellschaftliche Teilhabe.“

Über die Untersuchung
Für die Analyse hat die University of Europe for Applied Sciences die jeweils günstigsten Online-Leihangebote für Skiausrüstung (Ski, Schuhe, Helm) pro Person über drei Tage in 472 Skiregionen aus 11 europäischen Ländern auf der Plattform Alpy.com erhoben. Zusätzlich wurden die Tagespreise für Skipässe in über 40 beliebten Skigebieten auf Basis der Preisangaben bei Schneehoehen.de ausgewertet.


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