University of Applied Scienes Europe führt Professional Competence Certificate für Studierende ein

17.07.2017

Iserlohn, Berlin, Hamburg, 17. Juli 2017. Soft Skills machen oft den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg einer Bewerbung aus. Doch welche Kompetenzen sind in der Arbeitswelt wirklich gefragt? Das haben über 5.000 Firmen und Bildungsexperten zusammen mit den Laureate International Universities – zu der auch die University of Applied Sciences Europe zählt – herausgearbeitet. Herausgekommen sind insgesamt 20 arbeitsplatzrelevante Kompetenzen, wovon die acht wichtigsten nun erstmalig in einem Zertifikat abgebildet werden. Das Professional Competence Certificate vergibt darüber hinaus Pluspunkte für außercurriculares Engagement. Am Ende des Studiums erhalten die Studierenden ein auf dem deutschen Hochschulmarkt einzigartiges Zertifikat ihrer Kompetenzen und ihres Engagements – eine Chance, sich gegenüber anderen Bewerbern abzuheben.

„Gute Noten haben viele, aber was macht einen potentiellen zukünftigen Arbeitnehmer als Persönlichkeit aus? Darauf gibt das Professional Competence Certificate Antwort, denn es bildet acht Arbeitsplatzkompetenzen, sogenannte Soft Skills ab und macht sie bewertbar“, erklärt Prof. Dr. Britta Ruhnau, verantwortlich für den Bereich Didaktik und Innovation an der University of Europe. „Ein Studium ist mehr als der Erwerb von Fachwissen. Wir haben die Notwendigkeit gesehen, auf sich immer schneller verändernde Anforderungen des Arbeitsmarktes zu reagieren und das Zertifikat den klassischen fachkompetenzorientierten Noten hinzuzufügen. Zu den abgebildeten Soft Skills zählen beispielsweise problemorientiertes Handeln oder die Teamfähigkeit des Absolventen. Über die Noten hinaus liefert die University of Applied Sciences Europe nun auch die Bewertung von typischen Arbeitsplatzkompetenzen. Ein Vorteil für Arbeitgeber im Bewerbungsverfahren, aber auch ein Pluspunkt für Bewerber schneller an den Arbeitsplatz zukommen, der nicht nur der Fachkompetenz, sondern auch der Arbeitsplatzkompetenz entspricht“, führt Ruhnau weiter aus

Engagement fördern und belohnen

Ganz praktisch werden die Kompetenzen der Studierenden zu Beginn und zum Ende des Studiums mit Hilfe eines umfangreichen Online-Fragebogens ermittelt. Die Auswertung der ersten Erhebung zeigt, welche Kompetenzen bereits gut entwickelt sind oder liefert Empfehlungen, wo Nachholbedarf besteht. Das projektbasierte Studium an der University of Applied Sciences Europe ist darauf ausgerichtet, die gefragtesten Arbeitsmarktkompetenzen weiterzuentwickeln. Sei es im Rahmen der obligatorischen Lehrveranstaltungen oder in zusätzlichen Angeboten wie Führungsworkshops, Rhetorik-Seminaren, Sprachkursen, Bewerbungstrainings, Vorträgen oder dem eigenverantwortlichen Arbeiten in sogenannten Ressorts. Das sind studentische Initiativen, die von der Hochschule unterstützt werden und aktive Mitarbeit der Studierenden in sozialen, gesellschaftspolitischen oder wirtschaftlichen Bereichen fördern. Zudem sammeln Studierende durch außercurriculares Engagement, z. B. zusätzliche Praktika oder nebenberufliche Tätigkeiten, Punkte. Die Entwicklung der Kompetenzen und das zusätzliche Engagement fließen am Ende des Studiums in das Zertifikat ein.

Initiative im Studium: Studierendenressorts

In den Ressorts kommen Studierende aller Fachrichtungen zusammen, um eigene Projekte auf die Beine zu stellen und sich an neue Herausforderungen zu wagen. So bei Rubicon in Iserlohn, Ausrichter eines Business Case Wettbewerbes mit BWLern aus aller Welt, bei ConsAltona, einer studentischen Unternehmensberatung in Hamburg, bei Terminal Y, dem Onlinemagazin der Journalismusstudierenden in Berlin oder vielen anderen Ressorts. Ein Überblick über die studentischen Initiativen http://www.bits-hochschule.de/de/studentische-ressorts/

Das Zertifikat aus Unternehmersicht

Neben den Soft Skills für den Arbeitsmarkt ändern sich auch die Auswahlprozesse von Unternehmen. Je größer das Unternehmen, desto anonymisierter sind mittlerweile die Bewerbungsprozesse. Name, Geschlecht, Herkunft, Alter oder Migrationshintergrund werden vielfach nicht mehr an den Personalentscheider übermittelt. „Und das ist auch gut so“, erklärt Ebbo Tücking, Unternehmer im Textilhandel, und führt weiter aus: „Hat der Personalentscheider bisher ohne Prüfung dem jüngeren Bewerber mehr Innovations­kraft zugetraut als dem Älteren, muss er die gewünschten Schlüsselqualifikationen nun anders ermitteln. Da liegt es auf der Hand, wie wertvoll ein Kompetenz-Zertifikat sein kann und dass es eigentlich in jeder Bewerbungsmappe wünschenswert wäre.“

Die Arbeitsmarktkompetenzen des Zertifikates im Überblick

In einem zweijährigen Prozess entstand zunächst ein Kompetenzmodell mit 20 arbeitsplatzrelevanten Kompetenzen. In Zusammenarbeit mit über 5.000 Unternehmen, und weltweit mehr als 20.000 Teilnehmer sowie Bildungsexperten von Laureate Universities wurden diese hinsichtlich Wichtigkeit und Relevanz evaluiert. Es kristallisierten sich folgende fünf Kernkompetenzen heraus, welche branchen- und länderübergreifend wichtig für Berufseinsteiger sind: Teamfähigkeit, Zielerreichung, Lernen- und Weiterentwicklung, Anpassungsfähigkeit und Problemlösungskompetenz. Die University of Applied Sciences Europe hat diese um drei weitere für Managementstudierende relevante Kompetenzen wie Beeinflussung von Anderen, Unternehmerisches Denken und Weltoffenheit (Global Mindset) ergänzt. Somit sind insgesamt acht Kompetenzen identifiziert worden, die in dem Zertifikat bewertet werden.

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