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Verräumlichte Transmedialität – prozesshafte Serialität

Fernsehwissenschaft und Serienforschung, Campus Iserlohn

Zusammenfassung

Fernsehserien avancieren zu transmedialen Gesamtkonzepten, sodass serielle Narrationen sich nicht mehr nur temporal, sondern auch spatial entfalten. Mit dieser Prämisse gehen Fragen einher, wie sich Fernsehserien über die Mediengrenzen hinweg verräumlichen und ob sowie in welcher Form sich die Zeitlichkeit verändert. Der Transmedialität kann Prozesshaftigkeit, welche einhergeht mit der immanenten Serialität, unterstellt werden. Hierbei lassen sich auch Implikationen auf das Konzept der Serialität vermuten sowie Fragen nach einer Diffusion oder Performation des Fernsehens selbst stellen. Es werden demnach die Betrachtungsmöglichkeit der Inhalte als auch der Begrifflichkeiten in einem spatiotemporalen Kontext eröffnet. Dies ist ein Vorschlag zur Betrachtung der Serie als verräumlichtes Konzept, um den Begriff der Transmedialität als Beschreibung der Medialität einer Serie weiterzudenken.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsschwerpunkte von Professor Piepiorka liegen in den Bereichen Medienökonomie, Medien und Fernsehen, Social Media,
Spatial Storytelling in Transmedia und Augmented Alternate und Mixed Reality.
Ein kürzlich von Professor Piepiorka erstellter Antrag mit dem Titel "Verräumlichte Transmedialität - prozesshafte Serialität". Darin geht es um Fernsehserien und ihr Wachstum über ihr Hauptmedium TV-Medium hinauswachsen, also eine Diskussion über die Transmedialität von Serien eröffnen.

Piepiorka, C. (2021). Verräumlichte Transmedialität – prozesshafte Serialität. 10.1007/978-3-658-32227-4_3.