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Gaia e.V.

Gaia-Institut für Umweltmanagement , Campus Iserlohn

Bereits 2009, ein Jahr nach dem Start des Studiengangs Green Business Management (B.Sc.) an der University of Europe for Applied Sciences, wurde das Gaia-Institut für Umweltmanagement als Plattform für „grüne“ Wirtschaftsfragen gegründet. Mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten in „Green Science“ und „Green Business“ bringen die derzeit zwölf Mitglieder eine Erfahrungsbreite mit, die ideal für die Erforschung des Zusammenspiels von Umwelt und Wirtschaft ist.

Für Unternehmen lohnt sich die Suche und Bewertung neuer (grüner) Handlungsmöglichkeiten schon aus finanziellen Gründen. Dieser Prozess erfordert Kreativität und kann dennoch mit dem vorhandenen Instrumentarium der Betriebswirtschaftslehre umgesetzt werden. Eine spannende Kombination von Wissenschaft und Praxis, die das Gaia-Institut zielführend unterstützen kann.

Und der Name? In der griechischen Mythologie ist Gaia die personifizierte Erde, die als Muttergottheit für Geburt, das Leben und die Ernährung zuständig ist. Mitte der 1960er Jahre entwickelten Lynn Margulis und James Lovelock die sogenannte Gaia-Hypothese, wonach die Erde in ihrer Gesamtheit selbst als ein Lebewesen betrachtet werden kann. Das Gaia-Institut will durch die Namensgebung auf die Verletzlichkeit der Erde, aber auch auf möglichen Handlungsspielraum aufmerksam machen.

Gaia e. V. – Institut für Umweltmanagement
Prof. Dr. Thomas Meuser
Campus Iserlohn
Reiterweg 26b
58636 Iserlohn

fon +49(0)2371 776-541
fax +49(0)2371 776-503
info@gaia-institut.de

Gaia e.V. – Institute for Environmental Management
Prof. Dr. Thomas Meuser
Campus Iserlohn
Reiterweg 26b
58636 Iserlohn

fon +49(0)2371 776-541
fax +49(0)2371 776-503
info@gaia-institut.de

Von dem Logistik-Unternehmen Night Star Express, einem der führenden Dienstleister in Sachen Über-Nacht-Transporte, erhielt das Gaia-Institut den Auftrag, die durch den Transport entstehenden Emissionen konkret zu ermitteln. Als Kooperationsunternehmen mit 20 Logistik-Dienstleistern transportiert Night Star Express jährlich über 4 Millionen Sendungen. Rund 600 Mitarbeiter und 650 Fahrzeuge sind dafür täglich im Einsatz. Doch inwiefern ist dieses logistische Netz an klimarelevanten Emissionen beteiligt? Insgesamt; pro Sendung; pro transportiertem Kilogramm? Die Studenten und Experten des Gaia-Instituts erhielten praktische Einblicke in das Nachtexpress-Geschäft und haben den „Carbon Footprint“ errechnet. Auf Basis der Ergebnisse sind effiziente Reduktionsmöglichkeiten für das Unternehmen zu identifizieren.

Für die umfangreichen Arbeiten an diesem Projekt verlieh Night Star Express dem Gaia-Institut den unternehmenseigenen Wissenschaftspreis 2011.

Wieviel CO2 setzt eine Stadt mit fast 100.000 Einwohnern jährlich frei? Antwort: Es kommt darauf an. Natürlich. Denn keine Stadt ist wie die andere. Iserlohn beispielsweise wird auch die „Waldstadt“ genannt – als Tor zum Sauerland besteht die größte Stadt des Märkischen Kreises zu über 70 % aus land- oder forstwirtschaftlich genutzter Fläche. Energieintensive Unternehmen der Metallverarbeitung sind hier ebenso zu Hause wie pharmazeutische Betriebe oder überregional agierende Entsorgungs-und Recyclingstandorte. Das Gaia-Institut hat die örtlichen Gegebenheiten untersucht: Wie wird der Strom produziert? Welchen Wärmebedarf haben die Gebäude? Wie hoch ist die Kfz-Dichte? All dies wirkt sich entscheidend auf die CO2-Bilanz aus. Das Ergebnis: Iserlohn kann sich sehen lassen. Die Emissionen der Stadt sind in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.

Welche Emissionen verursacht eigentlich ein Fernstudium? Der berufsbegleitende Fernlehrgang zum „ecoanlageberater“, ein offizielles UNESCO-Projekt der laufenden Dekade, trägt die Umweltorientierung bereits im Namen: Er will die Teilnehmer in die Lage versetzen, bei der Anlageberatung auch nachhaltige Aspekte berücksichtigen zu können. Als Fernlehrgang konzipiert, ist die Umweltbelastung von vornherein gering. Trotzdem bat das anbietende Unternehmen, die ECOeffekt GmbH, das Gaia-Institut um genaue Aufschlüsselung. Tatsächlich entsteht durch die Präsenz- und Prüfungsphasen der größte Emissionsanteil. Alle Emissionen werden nun in Zusammenarbeit mit „myclimate“ kompensiert. Damit ist der „ecoanlageberater“ der erste klimaneutrale Fernlehrgang Deutschlands.

Kooperationen

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