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Campus in the Cloud

Der Virtuelle Campus ist eine langfristige, strategische Initiative der University of Europe for Applied Sciences Europe (UE) und ihrer assoziierten Partnerinstitutionen, um den Campus der Zukunft aufzubauen.

Der Virtuelle Campus der UE wird eine Ergänzung zu den bestehenden Standorten der UE sein und ermöglicht die moderneste Lernerfahrung für bestehende und zukünftige Studierende. Der virtuelle Campus erlaubt eine hybride / gemischte Lehre mit einer modernen Ausstattung, so dass unsere Student*innen den Unterricht nach den individuellen Präferenzen wahrnehmen können. Zudem ermöglicht der virtuelle Campus zu 100% eine digitale Lernumgebung der nächsten Generation (Next Generation Digital Learning Environment - NGDLE).

Der Virtuelle Campus der UE ist eine der strategischen Unternehmungen der UE mit hoher Priorität und wir evaluieren derzeit die folgenden Kernaspekte:

Digitale Didaktik
Welche neuen Formen des Wissenserwerbs und -transfers können erforscht und wie können sie in den Rahmen implementiert werden?

Digitale Services + Community
Wie können wir eine campusübergreifende und digitale Umgebung aufbauen, die für Sie entsprechende Dienstleistungen, um Ihren Studienzyklus und Ihre sozialen Aktivitäten integriert?

Technische/Plattform-Implementierungen und Auswirkungen
Welche Online-Lernplattform ist die vielseitigste, skalierbarste und am leichtesten zu implementierende? Welche bietet die größte Flexibilität und die beste Erfahrung für Studierende, aber auch für Kursersteller und -inhaber? Zu den Schlüsselaspekten gehören:

Der Virtuelle Campus erfordert einen einzigartigen und innovativen Ansatz für die Art und Weise, wie Inhalte in einer virtuellen Lernumgebung vermittelt und Kurse durchgeführt werden. Die Entwicklung dieses wichtigen und spannenden Vorhabens findet abteilungs- und fakultätsübergreifend statt.

Campus in the Cloud

Erfahren Sie alles über den UE Campus in the Cloud und welche Möglichkeiten er unseren Student*innen bietet

Integriertes virtuelles Lernen

  • Wie können wir die beste Lernerfahrung an der UE garantieren?
  • Wie kann das Lernen den besten Gebrauch von bestehenden und neuen Technologien machen?
  • Wie wird die Zukunft des Studiums aussehen?
  • Wie können wir die Exzellenz unserer Universitätsausbildung während Szenarien wie der globalen COVID-19-Pandemie aufrechterhalten und gleichzeitig unsere Studierenden und unser Personal schützen?
  • Wie können wir die Technologie nutzen, um unseren Studierenden ein Studium bei uns zu ermöglichen, auch wenn sie sich einer Vielzahl von Herausforderungen außerhalb des Campus stellen müssen - wie z.B. ihrer eigenen Unternehmensgründung, Arbeit, Familie, Visabeschränkungen usw.?
  • Wie können wir den Studierenden eine ansprechende Lernerfahrung auf und ausserhalb des Campus bieten?

Diese und ähnliche Fragen beschäftigen uns seit vielen Monaten an der UE. Als Antwort darauf haben wir das Konzept des integrierten virtuellen Lernens entwickelt. Wir glauben an die Inspiration, die durch die Anwesenheit kreativer, ehrgeiziger und engagierter Menschen - Studenten und Dozenten gleichermaßen - entsteht. Wir glauben an die Kraft des Dialogs, an innovative Ideen und Einsichten, die sich aus dem Austausch von Ansichten und Meinungen und aus der Co-Kreation ergeben. Diese Präsenz und dieser Austausch müssen jedoch nicht nur in physischer Nähe stattfinden, sondern können durch technologische Mittel wie Videokonferenzen, kollaborative Online-Lernumgebungen, Virtual Reality, Augmented Reality und den Einsatz von künstlicher Intelligenz vermittelt werden.

In der Hochschulbildung ist Technologie jedoch kein Selbstzweck. Integriertes virtuelles Lernen wird Ihre Studienerfahrung im Hinblick auf digitale Kompetenz verbessern; es wird Ihnen die professionellen Mittel, das Verständnis und die digitalen Fähigkeiten für die globale und digitale Arbeitsumgebung 4.0 vermitteln. Daher verstehen wir Technologie als ein Medium und einen Service für die Lernerfahrung und die Studienreise der Studenten an der UE.

Eine integrierte virtuelle Lernumgebung bietet die pädagogische und technologische Grundlage für eine mehrkanalige Lernerfahrung der Studenten. Sie kombiniert das Beste aus den verschiedenen Arten des universitären Lernens. Gegenwärtig wird Microsoft Teams (MS TEAMS) in der 365 Cloud auch für das Integrierte Klassenzimmer zum Online-Lernen verwendet, könnte aber in Zukunft ersetzt werden. Kameras und Mikrofone verbinden das physische und das virtuelle Klassenzimmer, während die Studierenden - sowohl innerhalb als auch außerhalb des Campus - das Integrierte Klassenzimmer mit internetfähigen Geräten (Computer, Laptops oder Tablets) mit Kamera, Mikrofon, Bildschirm und separater Tastatur (zur Teilnahme an Chats und Quizfragen) betreten.

Mit den Fortschritten der Videokonferenztechnologien und der Zugänglichkeit von Virtual- und Augmented-Reality-Lösungen werden die Möglichkeiten der Verbindung von physischen und virtuellen Lernräumen immer ausgefeilter und die Lernerfahrungen werden durch die Erweiterung der Interaktionsmöglichkeiten im Integrierten Klassenzimmer verbessert.

 

Als ein Teil unserer "Campus in the Cloud"-Initiativen erweitern wir das Lehren und Lernen auf immersive Räume. Daher schulen wir UE-Professoren in Workshops über Fakultäten und Disziplinen hinweg, um sicherzustellen, dass sie VR-Plattformen im Universitätsalltag sicher nutzen können. Wir haben die virtuelle 3D-Plattform Virbela eingeführt. Diese Dokumentation über den virtuellen UE-Campus in der Cloud gibt eine Einführung, wie man dieses Tool zum Lernen nutzt und ein Gefühl für den Unterricht in der realen Klasse mit Kommilitonen bekommt. 

Integriertes virtuelles Lernen an der UE findet in drei Modi statt:

Das Lernen auf dem Campus hat eine lange Tradition in der universitären Ausbildung. Die Kombination von Vorlesungen auf dem Campus, persönlichen Vorlesungen und Selbststudium außerhalb des Campus hat sich in unzähligen Studien als eine sehr effektive Art des Lernens erwiesen. Wenn Studierende und Dozenten gleichzeitig auf dem Campus zusammen sind, können sie sich unter die Studierenden und Dozenten mischen, Ideen austauschen und die Vorteile der physischen Anwesenheit des anderen voll ausschöpfen. Gruppenarbeit, Diskussionen, Co-Kreation und kreative Problemlösungsmethoden wie Design Thinking gedeihen, wenn die Teilnehmer direkten, unvermittelten Kontakt miteinander haben.

Studierende können mit einer digitalen Präsenz in den Unterricht einsteigen oder - umgekehrt - fachkundige Dozenten über ihre digitale Präsenz in einen Klassenraum eingeladen werden. Das Klassenzimmer selbst kann - teilweise oder ganz - virtualisiert werden. Digitale Werkzeuge ermöglichen einen nahtlosen Wechsel zwischen vermittelten und unvermittelten Kommunikationsformen, um einen kontinuierlichen Lerndialog zu ermöglichen. Da die räumliche Unterscheidung zwischen dem physischen und dem virtuellen Klassenzimmer durch die Technologie überbrückt wird, spricht man von einem integrierten Klassenzimmer, in dem die virtuelle Lernumgebung untergebracht ist. Die integrierte virtuelle Lernumgebung bietet synchrone und interaktive Sitzungen, wenn man über eine physisch/digitale Präsenz an einer Live-Sitzung teilnimmt. 

 

Das Lernen kann auch durch den Einsatz eines webbasierten Learning Management Systems erleichtert werden. Während auf dem Campus und virtuelles Lernen als interaktive und synchrone Lernerfahrungen konzipiert sind, die auf dem direkten Dialog zwischen Studenten und Dozenten basieren, ist das virtuelle Lernen zu 100 % so konzipiert, dass der Zugriff auf das virtuelle Lernen bei Bedarf und nach Belieben des Studenten erfolgen kann.

Virtuelle Lernmaterialien sind vielfältig strukturiert und nutzen je nach Reife der Lernenden, ihrer Lernfähigkeit, dem Inhalt selbst und den Lernzielen eine Vielzahl von Medien. Software kann eingesetzt werden, um den Lernprozess zu unterstützen und zu überwachen, indem sie Methoden der Gamifizierung, Hausaufgaben und Quizfragen, Foren und Wikis, FAQs und/oder Chat-Bots auf der Grundlage von KI-gespeisten Wissensdatenbanken zur Verfügung stellt.

Online-Lernen kann sehr effektiv mit Lernen auf dem Campus und virtuellem Lernen kombiniert werden. Da beide Lernmethoden immer selbstorganisierte Lernsitzungen außerhalb des Campus beinhalten, können die Online-Lernmanagementsysteme den Studierenden helfen, über die in interaktiven Sitzungen gelernten Inhalte nachzudenken und dieses Wissen durch erneutes Lernen außerhalb des Campus zu festigen. Diejenigen, die daran interessiert sind, tiefer zu graben, können leicht auf hochwertiges Bonusmaterial zugreifen, das von Dozent*innenn kuratiert wird. Da Studienmaterial auf Universitätsniveau sehr oft entweder hinter einer Zahlungsmauer liegt oder nur für diejenigen auffindbar ist, die von vornherein sachkundig sind, liefert das Learning Management System den Studierenden genau das Material, das sie benötigen, um die Kursziele zu erreichen.

 

Beispiele virtuellen Lernens aus dem Sommersemester 2020

  • Kurstitel:
    Angewandte Bildstrategien 

    Semester:
    3 bis 6, Fotografie bei Prof. Heike Ollertz, Campus Hamburg

    Aufgabenstellung:
    Leben in Zeiten von Corona. Wie verändert sich unser Alltag, unser Miteinander – Stichwort 'social dinstancing', welche sichtbaren Spuren hinterlässt unser „unsichtbarer Feind“? Was macht die Coronakrise mit Euch? Wie sieht Euer Alltag aus? Wie haben sich Eure Gewohnheiten verändert? Seid Ihr gelassen? Habt Ihr Ängste? Oder betrachtet Ihr die Lage als Herausforderung? Was bedeutet es mit einer Pandemie zu leben? Fotografiert Straßenszenen (solange es keine Ausgangssperre gibt), Selbstportraits, inszeniert kleine Geschichten aus Eurem Alltag, dokumentiert die Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft. Achtet auf Notizen, Zettel, Aushänge. Sammelt Überschriften der Printmedien, nehmt Töne auf und Videos, führt Interviews, schreibt Eure Gedanken auf. In diesem Semester möchte ich mit Euch an einer interaktiven Web Page arbeiten, die unsere Situation als Gesellschaft und Euer Empfinden als junge Generation spiegelt. Begebt Euch und andere dabei bitte nicht in Gefahr. Fotografiert zuhause Stillleben, inszeniert Modestrecken als home story, dokumentiert Euren Alltag. Alle Genres sind erwünscht! 

    Umsetzung und Kommunikation: WIX; ADOBE CC; MIRO; TEAMS; ZOOM;

    Resultate: 
    Verfolgen Sie hier die Arbeit der Studierenden auf einem digitalen Miro-Board. 

Course title:

Typografie 2

Semester:
3, Communication Design, Hamburg, Evelyn Solinski 

Content:

In the typography seminar - with students from the Illustration and Communication Design courses of study - creative research is conducted into questions associated with the search for a contemporary and media-relevant image. Visual and cognitive perception, relative attention span and the question of ultimate readability in moving media are analysed using exercises and experimental methods. The focus is on the use of typefaces and the application of detailed typographic principles.

In the semester assignment THE MOVING POSTAGE, the collected theoretical and practical knowledge will be combined in an appearance for the first virtual exhibition of the Art & Design Department of the University of Applied Sciences Europe. As the UE final exhibition cannot take place on campus as it has been so far, the Art & Design department has joined forces to create a new platform for digital publications and has put the final theses of more than 100 graduates on archiv.ue-germany.com to present. In cooperation with Rana Öztürk, Steffen Klaue and Prof. Dr. Lauritz Lipp, as well as the active support of 9 students from the Hamburg and Berlin campuses, who will be given the opportunity to bridge any job losses due to the current situation, the foundation for an archive will be laid. In the long term, all final theses of the students of the Art & Design department will be collected, presented and preserved on the platform for the future.

Thus, in August 2020, Bachelor and Master theses from the study programmes Film + Motion Design B.A., Photography B.A., Illustration B.A., Game Design B.A., Communication Design B.A., Photography M.A., Media Spaces M.A., Visual & Experience Design M.A., Innovation Design Management M.A. will be shown virtually. Flexible format designs in varying media application areas are part of the task and the guiding principle in finding suitable design elements.

Intergrated Virtual pictures2

Kurstitel:
EDUCATION 4.0  

Aufgabenstellung:
Digitalisierung ist in aller Munde - doch wie sieht es mit Universitäten und Fachhochschulen aus? Onlinecampus, Smartboards, VR, youtube Kanäle.. irgendwie rockt das noch nicht richtig. 
Findet Ihr, dass die Art wie man an einer Universität oder Fachhochschule studiert noch zeitgemäß ist? Sollten vielleicht Neue Medien viel stärker eingesetzt werden. 
Was draußen in den Agenturen und Firmen schon längst Einzug erhalten hat, nämlich das Zusammenarbeiten in verteilten Teams – ist auch Euer Alltag - Ihr seid den ganzen Tag am chatten, posten, streamen, liken und forwarden – und das mit Freunden auf der halben Welt. Nur das Studieren... tja, das ist doch häufig etwas staubig :-)  
Lasst uns das gemeinsam ändern und Zukunftsvisionen für die Uni der Zukunft entwickeln und prototypisch umsetzen. Wir werden Konzepte für neuartige Vorlesungen und Teamarbeit aber auch die Verbindung von Campus live über Standorte hinweg entwickeln und testen! 
Welche Bestandteile eines Studium könnten von einer in VR erlebbaren Umsetzung profitieren? Vorlesungen, Prüfungen, Projekte in denen Ihr mit anderen Zusammenarbeiten, Studentenleben, Kolloquien, Präsentationen oder virtuelle Lernräume in denen ihr Euer Wissen „ablegt“? 
Diese Lehrveranstaltung wird einen Zwilling in Berlin haben – via synchronisierten Smartboards, VR-Kollaboration und Videochat werden wir gemeinsam mit Studenten und Profs aus Berlin arbeiten. 

Resultate:
Hier 
ist die Arbeit der Studierenden auf dem digitalen Miro-Board nachzuverfolgen. 
Auch die Moov-App wurde zur digitalen Lehre genutzt. 

 

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