>, Schüler, Studierende>Tipps und Tricks, wie du motiviert und organisiert bleibst

Tipps und Tricks, wie du motiviert und organisiert bleibst

Ob gerade zurück aus den Semesterferien oder Studienanfänger – für viele von uns hat das neue Semester begonnen. Es wird wieder Zeit, in das Uni-Leben zu starten, in Vorlesungen zu sitzen und Notizen durchzuarbeiten. Denn die nächste Klausuren-Phase wartet schon hinter der nächsten Ecke. 

Scheller als gewollt, steckt ihr wieder total im Lernstress. „Wo habe ich nochmal die Karteikarten hingelegt? “, „Welche PowerPoint Präsentation war für die nächste Klausur wichtig?“ und die immer gleiche Frage „Warum mache ich das hier überhaupt? “. Ganz schnell ist die Motivation am Ende, ihr findet euch unter einem riesigen Haufen an Notizzetteln wieder und fragt euch, wie das alles weitergehen soll.

Damit ihr jedoch nicht in euren Uni-Unterlagen untergeht, am Ende des Tages überall nur die Hälfte mitbekommt und dann eine Nacht vor der Klausur vergebens Karteikarten auswendig lernt, sind hier ein paar Tipps und Tricks, um motiviert und vor allem organisiert durch das Studium zu kommen. 

Wie bleibe ich organisiert?

Die Organisation ist schon einmal das erste Stichwort. Denn wer nicht organisiert ist, wird auch ganz sicher nicht motivierter werden, wenn er oder sie auf das Chaos schaut, das bis zur nächsten Klausur gelernt werden muss. Hierbei müsst ihr kein „Bullet Journal“ anfangen und auch nicht akribisch euren Tagesablauf planen, aber  einige kleine Veränderungen wirken meist schon Wunder:

Es wird zwar oft unterschätzt, aber eine gute Wochen-Planung hilft ungemein. Schreib‘ dir am besten auf, bis wann du etwas erledigt haben musst. Dann hast du sofort einen genaueren Überblick. 

Wenn du dir jetzt noch klare Ziele setzt, zum Beispiel Zeiten, an denen du dir deine Notizen durchschaust und das Woche für Woche wiederholst, kommst du ganz schnell in eine Routine.

Wir haben es zwar alle schon mindestens zehn Mal gehört, aber: To-Do Listen! So albern es klingen mag, sie sind der Retter des Alltages. Nicht nur Uni und co. geben wichtige Termine vor, an die es sich zu erinnern gilt, auch der Job, die Freunde oder die Einkaufsliste will nicht vergessen werden. 

Vorbereiten! Mitschreiben! Nacharbeiten! 

Eigentlich sollten wir es ja mittlerweile alle können, schließlich haben wir auch das Abitur geschafft. Doch ab und zu hilft es, noch einmal daran erinnert zu werden. Um nicht den Über- und Durchblick zu verlieren, ist es wichtig, immer am Ball zu bleiben. 

Bei den meisten Seminaren und Vorlesungen etc bekommt man von seinen Dozenten Material gestellt. Wenn man vorbereitet zum Seminar erscheint, fällt es einem auch gleich viel einfacher, aufmerksam zu bleiben und die Inhalte zu verstehen. Mit dem Fachwissen aus den Unterrichtsmaterialien nimmt man aus der Vorlesung viel mehr mit und die Notizen, die man sich während der Stunde zusätzlich aufschreibt, bringen ganz schnell Licht ins Dunkel. 

Jetzt bloß nicht aufgeben! Denn das Nacharbeiten ist mindestens genauso wichtig. Die wichtigsten Stichpunkte/Thesen und Erklärungen sollte man sich noch einmal extra aufschreiben. Wenn es dann in großen Schritten auf die Facharbeit oder die Klausur zugeht, kann man ganz einfach noch einmal über seine eigenen Schlüsselnotizen schauen und muss nicht wieder von vorne beginnen. Drei Stichpunkte sehen schon viel weniger schlimm aus als 30 PowerPoint-Slides.

Wie bleibe ich während des Studiums motiviert?

Manchen fällt es leichter, andere haben jedoch schon nach der ersten Woche Probleme. Am meisten hilft es, wenn man sich damit auseinandersetzt, warum man gerade nicht motiviert ist? Es gibt einen großen Unterschied zwischen „Ich bin einfach sehr faul“ und „irgendwie ist der Kurs, den ich belege, doch nicht das Richtige für mich.“ Wenn man also feststellt, dass man Schwierigkeiten hat sich selbst zu motivieren, dann ist der erste Schritt schon einmal geschafft. Danach ist der Rest des Weges zur Selbst-Motivation auch gar nicht mehr schwer.

Frag‘ dich erst einmal, warum du zur Uni gehst?

Studierst du, weil du das Fach super spannend findest oder eher, weil du die Karriereleiter erklimmen möchtest und schon immer wusstest, dass dieser eine Job der richtige für dich ist? Dann hast du schon einmal einen riesigen Grund, zur Vorlesung zu gehen. 

Wenn wir uns unsere Ziele vor Augen führen und visualisieren, was wir erreichen möchten, dann ist es auch einfacher, die Schritte zu gehen, die dafür gemacht werden müssen. Manchmal hilft es, wenn du dir deine Ziele auf schreibst, dir ein Bild an die Pinnwand hängst oder deinen Berufswunsch auf deinem Smartphone zu deinem „Screensaver“ machst. Denk‘ dabei an dein zukünftiges Ich, das dir ganz sicher danken wird, dass du jetzt alles gibst.

Die größten Veränderungen beginnen im Kopf. Denke positiv! 

Anstelle von „Ich habe keinen Spaß am Lernen“, sage dir lieber: „Ich freue mich über die Möglichkeiten, die mir das Studium eröffnen wird.“ Finde heraus, was dich an deinem Studiengang oder deinem Seminar besonders interessiert und fokussiere dich darauf. In der Schule musstest du lernen, was man dir vorgegeben hat, jetzt steht dir alles offen und du kannst genau die Kurse und Vorlesungen wählen, die dir gefallen und dir den Uni-Alltag individuell gestalten. Es liegt in deiner Hand und wenn du dir das immer wieder ins Gedächtnis rufst, wird alles einfacher.

Akzeptiere, dass es auch schlechte Phasen geben wird:

Es gibt schlechte Tage. Manche Vorlesungen werden dir schwer fallen und nicht jede Klausur wird o laufen, wie du es dir vorgestellt hattest. Aber das ist okay. An manchen Tagen geht dir das Lernen gut von der Hand, an anderen kannst du einen Satz auch fünfmal lesen und er wird keinen Sinn ergeben. Das gehört dazu und ist völlig normal. Jetzt bloß nicht verzweifeln!

Aus Fehlern lernt man. Wenn die Klausur nicht gut lief, überprüfe genau, wo deine Fehler lagen, um sie beim nächsten Mal nicht zu wiederholen. Und selbst, wenn es beim ersten, beim zweiten und auch beim dritten Anlauf nicht funktioniert, beim vierten Mal wird es sicher klappen. Setz‘ dich selbst nicht zu sehr unter Druck. 

Nimm dir Auszeiten und gesteh‘ dir ein, dass du es verdient, hast eine Pause zu machen, wenn du sie brauchst. Triff dich mit Freunden, schaue die nächste Folge auf Netflix ein, oder geh‘ eine Runde joggen!

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die dir helfen motiviert und organisiert zu bleiben. Vergiss‘ nie, dass dich kleine Rückschläge nicht definieren und dass du alles schaffen kannst! Ab und zu braucht man nur ein paar kleine Tipps und Tricks, um sich das Studium einfacher zu machen.

Von |2019-11-21T15:15:48+01:00November 19th, 2019|Absolventen, Schüler, Studierende|