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UE Stories: Annamaria – Next Level Networker

Annamaria hatte schon immer eine Vorliebe für die Fächer Mathematik und Pädagogik. Eine Lehrerin in der Schule empfahl ihr, diese Interessen zusammenzubringen und Wirtschaftspsychologie zu studieren. Nach ihrem Abitur entschied sie sich für ein Bachelorstudium in Business Psychology an der University of Applied Sciences (UE) in Iserlohn.

Heute arbeitet sie bei der Deutschen Bahn und ist als Head of Recruiting für die Leitung des Personalmanagements zuständig. Sie sucht nach den besten neuen Köpfen, um das Unternehmen nach vorne zu bringen und entwickelt gleichzeitig die Potenziale der Belegschaft. Sie sagt, sie profitiert bis heute aus von ihrem Studium:

„Auch heute schöpfe ich noch aus meinem Netzwerk von damals. Und interessanterweise treffe ich immer wieder Leute in meinem Beruf, die auch an der UE studiert haben. Irgendwie ist man sich auch gleich nahe und viel hilfsbereiter.“

Wirtschaftspsychologie als Türöffner

„Gerade im Personalbereich arbeiten viele, die Wirtschaftspsychologie studiert haben.“. Über ihren Berufsalltag bei der Deutschen Bahn sagt sie: „Zu meinen Aufgaben gehört natürlich geeignetes Personal zu finden und auszuwählen, aber auch meine Mitarbeiter zu entwickeln – also Potenziale zu erschließen. Ich finde das ist eine tolle Aufgabe, die mir sehr viel Freude macht und positives Feedback bringt.“

Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Dass sich Wirtschaftspsychologie zu einer Art Trendstudium entwickelt hat, sieht sie positiv: „Wirtschaftspsychologie ist tatsächlich zurzeit ein populäres Studienfach. Aber es ist natürlich wie bei allen Berufen: Wer flexibel und auch gleichzeitig gut in seinem Fach ist, wird auch gute Angebote bekommen. Viele Bereiche im Unternehmen – wie zum Beispiel der Personalbereich – verändern sich durch die Digitalisierung. Dadurch entstehen immer neue Jobprofile.“

Studieren mit Freunden

Annamaria sagt: „Mein Studium in Iserlohn war für mich durch die sehr familiäre Atmosphäre am Campus geprägt. Dort lebt man, dort lernt man, dort feiert man zusammen. Die Arbeit in Teams – manchmal die ganze Nacht – ist mir noch sehr in Erinnerung. Es hat sich ein sehr enger Freundeskreis entwickelt, der sich bis heute erhalten hat. Auch mit den Dozenten oder Professoren hat man deutlich mehr und persönlicheren Kontakt als das an anderen Hochschulen üblich ist. Durch mein späteres Masterstudium habe ich diesbezüglich ja noch mal einen Vergleich gehabt.“

Einfach vorbeikommen

Annamaria hatte damals mehrere Hochschulen im Auge und entschied sich, persönlich bei der UE vorbeizuschauen: „Als ich dann dort war, um mich zu informieren, hat es mir so gut gefallen, dass ich mich auch gleich für Iserlohn entschieden habe. Es war die persönliche Betreuung. Mich begrüßte tatsächlich der gleiche Ansprechpartner, der mit Foto auf der Website zu sehen war. Und am ersten Tag begrüßte der Rektor alle Studierenden im Atrium. Das hat eine unheimliche Wärme ausgestrahlt und mich begeistert.“

Business Psychology studieren

Wirtschaftspsychologen beschäftigen sich, anders als klinische Psychologen, mit der Psyche und Gedankenwelt von Konsumenten und Marktteilnehmern sowie von Beschäftigten. Dabei ist Wirtschaftspsychologie ein Bereich der angewandten Psychologie. So dreht sich das Aufgabenfeld von Wirtschaftspsychologen also immer um den Menschen.

Das Spektrum im späteren Berufsleben reicht von beratenden Tätigkeiten bis hin zu Management-Positionen: Absolventen der Wirtschaftspsychologie qualifizieren sich für Berufe in den Bereichen Personalmanagement und -beratung, Markt- und Meinungsforschung, Marketing oder Unternehmens- und Organisationsberatung sowie als Mediatoren. Andere Begriffe für Wirtschaftspsychologen sind etwa Betriebs- oder Arbeitspsychologen. Häufig sind sie auch Coaches – so helfen sie etwa dabei, Mitarbeitende innerbetrieblich zu Führungskräften zu schulen, lösen betriebliche Konflikte oder entwickeln Konzepte zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, der Gesundheit, aber auch der Leistung. Ein weiteres, relativ junges Feld ist die sogenannte Human-Machine-Interaction. Mit dem zunehmenden Einsatz von Maschinen abseits klassischer Fertigungsberufe werden zukünftige Wirtschaftspsychologen vor die Herausforderung gestellt, die bisher vielleicht größte Revolution der Arbeitswelt seit der Industrialisierung psychologisch zu begleiten.

Im Bachelorstudiengang Business Psychology erlernen Studierende an der UE deshalb einerseits verschiedene psychologische Grundlagen aus den Bereichen Personalpsychologie, Arbeitspsychologie, Gesundheitspsychologie, Organisationspsychologie, Marktpsychologie und Werbepsychologie, andererseits Kenntnisse über Methodik, Statistik, Empirik, Wissenschafts- und Erkenntnistheorie, Diagnostik, BWL und Rechnungswesen, Steuern und Controlling bis hin zu Mediation und Gesprächsmoderation.

Wie Annamarias Story als Managerin begann und wie die UE sie auf ihrem Weg zum Head of Recruiting unterstützte, erfährst du unter: www.ue-stories.com

 

UE Stories: Sascha – Digital Transformation Booster

In unserem nächsten Beitrag der UE Stories geht es um Sascha dem Digital Transformation Booster. Heute arbeitet er bei einer der größten Softwarefirmen der Welt und kümmert sich als Head of New Business Development um die Erschließung neuer Geschäftsfelder.
Du willst mehr über seinen Werdegang erfahren? Dann verpass‘ nicht unseren nächsten Beitrag am Freitag, den 22. November 2019!

Von |2019-09-25T20:29:25+01:00November 8th, 2019|Absolventen, Berufseinstieg, Karrieretipps, Studienwahl, Studierende|