>>>Studienwahl: Wie finde ich heraus, was mir wirklich liegt?

Studienwahl: Wie finde ich heraus, was mir wirklich liegt?

Wer sich in der Schule über das eine oder andere Fach geärgert hat, freut sich umso mehr darauf, im Studium selbst zu entscheiden. Nur noch tun, was man wirklich will! Doch was genau ist das eigentlich? Was passt zu dir, deinen Interessen und Fähigkeiten?

Die Frage nach dem passenden Studienfach ist sicher keine Leichte und bereitet Schulabgänger*innen seit jeher Kopfzerbrechen. Um für dich die beste Entscheidung zu treffen, solltest du vorab ein paar Überlegungen anstellen. Welche das sind und wie genau sie dir bei der Studienwahl helfen, verraten wir dir hier.

Gibt es überhaupt das „richtige Fach“?

Mit dem richtigen Studienfach bezeichnen die meisten wohl das, in dem sie dauerhaft Inspiration und Motivation finden. Gute Voraussetzungen dafür, das Studium erfolgreich abzuschließen! Doch um das für sich auszumachen, ist vor allem eines wichtig: Realistisch bleiben.

Wer darauf hofft, im gewählten Studienfach stets erfüllt zu sein und geradezu von allein den Anschluss in der Wunschbranche zu finden, wird spätestens im ersten Semester enttäuscht. Denn: Jedes Studium, ob es genau dein Interesse trifft oder nicht, erfordert Arbeit. Ist dem nicht so, wärst du unterfordert und würdest weder beruflich noch persönlich wachsen. Ob es nun trotzdem das „richtige Studienfach“ gibt? Geschickte Antwort: Es gibt sogar mehr als eins!

Welches Studienfach passt zu mir?

Foto: Unsplash/Tamarcus Brown

Gemeint ist damit, dass es bei der Studienwahl ganz auf deine Perspektive ankommt. Die hängt wiederum sehr von deinen Prioritäten ab: Ist dir im Leben besonders wichtig, viel Geld zu verdienen und dir einen luxuriösen Alltag zu ermöglichen, kommen bestimmte Berufsfelder in Frage. Liegt dir mehr an Freiheit und Selbstentfaltung, sind es wiederum andere. Während dir keiner vor dem Studium garantieren kann, wie sich deine Karriere später entwickelt, findest du hier einen wertvollen Ansatz: Überlege dir gut, welche schematischen Ziele du verfolgst und gleiche dann ab, ob sie deinen Interessen und Fähigkeiten entsprechen.

Wichtig dabei: Bewerte deine Ziele nicht! Es ist vollkommen in Ordnung, vom großen Geld zu träumen, aber auch dem finanziellen Aspekt komplett zu entsagen. Geschickt ist es hier jedoch, auch im ersten Fall nicht vom Durchschnittsgehalt auszugehen. Schau dir lieber an, wie die Jobchancen an dem von dir gewünschten Standort aussehen – denn ohne Job gibt es gar kein Geld. Denke dabei unternehmerisch: Wo werde ich mit meinen Talenten und Fähigkeiten gerade gebraucht? In welchem Bereich kann ich Lösungen schaffen?

Das richtige Studienfach finden

Um sich nach all der Denkarbeit an die eigentliche Entscheidung wagen zu können, ist noch ein weiterer Schritt notwendig: Einfach mal den Druck rauslassen! Mach dir klar, dass du ein Studienfach suchst – Und nicht den*die Partner*in fürs Leben. Während Lebensläufe vor einiger Zeit noch stringent und linear verliefen, man beispielsweise Ingenieurwesen studierte und später mit Sicherheit im Maschinenbau arbeitete, hat sich in diesem Bereich einiges getan.

Sieh die Studienwahl als die erste Gelegenheit, Handwerkszeug einzupacken. Auf deiner beruflichen Reise wirst du viele Stationen passieren, in weiteren akademischen Studien, Jobs und Weiterbildungen immer wieder Neues lernen und stetig wachsen. Welche Fachrichtung du als allererstes einschlägst, formt deine Perspektive auf die Branche, nicht aber zwingend deinen Karriereplan. Dir bleibt also reichlich Zeit, um dich auszuprobieren und nach und nach dein Ding zu finden.

Nach der Studienwahl: Wie plane ich mein Studium?

Ist das passende Fach gefunden, bist du mit der Planung deines Studiums noch lange nicht am Ende. Ob du dich beim Studieren wohlfühlst und es die meiste Zeit genießen kannst, hängt noch von einem weiteren Aspekt ab, den Abiturient*innen häufig übergehen: Je nach Hochschulart und –kultur kann sich der Lehransatz stark unterscheiden. Dabei sind nicht alle Bedingungen für jeden geeignet.

Während Universitäten meist theoretisches Fachwissen vermitteln und in wenigen Seminaren vertiefen, sind Fachhochschulen eher auf praktisches Lernen spezialisiert. „Welcher Lern- und Arbeitsmodus für dich taugt, lässt sich nicht an Erfahrungen aus der Schulzeit oder Hobbies ableiten“, erklärt Lars Holtvoeth, Kanzler der University of Applied Sciences Europe. Hier hilft nur eines: Ausprobieren und sich selbst ein Bild machen. Viele Hochschulen bieten Infotage oder sogar ein Probestudium an. So kannst du live für dich testen, welches Theorie-Praxis-Verhältnis, welche Betreuung und welches Vorlesungspensum am besten zu dir passt.

Kann die Suche losgehen? Wenn du noch keine konkrete Richtung weißt, hilft dir der Hochschulkompass vielleicht weiter. Im Studieninteressentest findest du sicher einige Anhaltspunkte.

Ansonsten bestell dir doch das Infomaterial zu unseren verschiedenen Studiengängen – Schnell und einfach online, so wie auch unser Bewerbungsverfahren, das dich deinem Traumstudium einen Schritt näher bringt!

Lieber gleich etwas zum Anfassen? Besuche uns doch zum Infotag oder Probestudium an der University of Applied Sciences Europe in Berlin, Hamburg oder Iserlohn (NRW). Wir freuen uns auf dich!

Von |2019-01-25T15:55:32+01:00Juni 16th, 2017|Schüler, Studienwahl|