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Das leere Blatt: So klappt’s mit der Hausarbeit

Das Semester geht rum und am Ende stehen die Prüfungsleistungen an.
Eine sehr beliebte Variante an Credit Points zu gelangen ist das Schreiben einer Hausarbeit zu einem passenden Thema der Vorlesung.
Doch wenn man seine Überlegungen schließlich zu Papier bringen will, hat man mit einem Mal ein Brett vor dem Kopf. Gehörst auch du zu den Leuten, denen es vor dem leeren Blatt graust, wenn sie eine Hausarbeit schreiben sollen?
In diesem Beitrag verraten wir dir ein paar Tipps und Tricks, wie du mit deiner nächsten Hausarbeit zügig vorankommst.

Themenwahl ist eine Qual

Je nach Vorlesung und Lehrendem fällt einem die Themenwahl leichter oder schwerer. Manche Professoren geben einem ein bestimmtes Thema vor, andere lassen dich aus einer Liste von Thematiken aussuchen und wieder andere überlassen dir die Suche nach einer Idee für deine Hausarbeit selbst.

Für den Fall, dass du freie Themenwahl hast, solltest du so früh wie möglich mit der Recherche anfangen.
Kannst du dir die Fragestellung aus der Vorlesung ableiten oder gibt es Parallelen in deinem Umfeld, aus denen du dir deinen ersten Leitgedanken formen kannst? Betrachte einmal deine unterschiedlichen Ideen und gucke, welches Thema dir am besten liegt. Vielleicht kannst du auch einige Konzepte miteinander verbinden, damit du auf die gewünschte Seitenanzahl kommst.

Mit der richtigen Technik zum Erfolg

Eine wissenschaftliche Arbeit ist immer nach demselben Modell aufgebaut – Einleitung, Hauptteil und Schlusspart mit dem Fazit und der kritischen Betrachtung.

In der Einleitung beschreibst du, worum es in deiner Hausarbeit geht. Du stellst deine Fragestellung vor und führst das Thema an den Leser heran. Die Einleitung ist eine grobe Übersicht zu den einzelnen Parts deiner Hausarbeit.

Der Hauptteil wird mit deinen Rechercheergebnissen gefüllt. Dort kannst du zusätzlich mit Statistiken und anderen Formen arbeiten, um deine Arbeit mehr zu visualisieren. Achte beim Hauptteil darauf, dass du deinen roten Faden beibehältst und nicht vom Thema abschweifst.

Im letzten Teil ziehst du das Fazit zu deiner Fragestellung. Fasse noch einmal deine Arbeit zusammen und setze dich dabei kritisch mit dem Thema auseinander.
Was war gut, was war schlecht. Welche Aspekte haben dir Probleme bereitet? In der kritischen Betrachtung kannst du deinem Prof noch einmal zeigen, dass du dich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt und dir Gedanken darüber gemacht hast.

Du bist dir noch unsicher, wie deine Hausarbeit aussehen soll oder brauchst ein bisschen Inspiration? Dann guck dich einmal bei GRIN um. Dort findest du viele veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten aus verschiedenen Themenbereichen.
Du kannst dich auch mit deinen Kommilitonen in der Uni oder Bibliothek treffen und ihr macht zusammen eine Powersession, aus der jeder am Ende des Tages mit einer Gliederung nach Hause geht. Manchmal braucht man einfach das Vorlesungsfeeling, damit es vorwärts geht.

Der Blitzgedanke kommt aus dem Nichts

Mit einem Zeitplan kannst du deine Hausarbeit perfekt koordinieren.
Du hast einen Monat bis zur Abgabe? Das sind 30 Tage für das Schreiben von 10-15 Seiten. Nimm dir vor, jeden Tag eine Stunde in deine Hausarbeit zu investieren.
So musst du nicht alles auf einmal machen und kannst dich Stück für Stück zum Ziel vorarbeiten. Wenn du einen Schreibflow hast – umso besser. Deine Motivation ist dabei am höchsten und die Seiten füllen sich wie von selbst.

Du sitzt in der Bahn oder bist gerade am Essen und hast eine Erleuchtung für deine Hausarbeit? Dir fällt mitten aus dem Nichts eine gute Formulierung für einen Absatz ein?
Dann mach dir schnell eine Notiz. Der Gedanke kann schnell verschwinden und im Nachhinein ärgerst du dich, dass du es nicht sofort aufgeschrieben hast.

Nicht auf den letzten Drücker

Du kannst dich für deine Hausarbeit so gar nicht begeistern und schiebst sie bis kurz vor Abgabe vor dir her? Das ist kein gute Idee. Vielleicht regt der extreme Zeitdruck deine Produktivität an und du arbeitest notgedrungen an deiner Hausarbeit, aber das Ergebnis ist dann meistens nicht sonderlich berauschend.

Lass auch unter Zeitdruck deine Finger von Schummel Aktionen wie Copy & Paste oder dem Ghostwriting. Bei besonders gut geschrieben Passagen werden die Profs ein wenig misstrauisch und fangen an zu prüfen, ob du die Arbeit auch wirklich selber verfasst hast.
Dir kann es auch versehentlich passieren, dass du ein Plagiat begehst. Für deine Hausarbeit recherchierst du viel und irgendwann kommst du mit deinen Gedanken durcheinander. Bist du dir unsicher, ob die Formulierung von dir oder aus einer Quelle ist? Nimm dir die Zeit und checke deine Hausarbeit online mit einem Plagiatsprüfer. So kannst du sicher gehen, dass du nichts versehentlich kopiert hast.

 

Du weißt schon zu Beginn der Vorlesung, dass deine Prüfungsleistung eine Hausarbeit sein wird? Dann fang schon während des Semesters an zu recherchieren. Mach dir einen Zeitplan, damit du nicht unter Zeitdruck gerätst und du nicht die gesamte Hausarbeit in zwei, drei Tagen fertigstellen musst.

Viel Erfolg beim Schreiben!

Von | 2018-10-24T18:06:26+00:00 November 2nd, 2018|Abitipps, Absolventen, Schüler, Studierende|