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Arbeit als Freelancer: Wie bleibt man motiviert

Als Freelancer hast du oft eine Menge um die Ohren.
Du betreibst Kundenakquise, bearbeitest Aufträge, schreibst Rechnungen und baust dein professionelles Netzwerk aus. Bei so vielen Aufgaben ist es nicht leicht, auf Dauer motiviert zu bleiben. In unserem heutigen Artikel geben wir dir ein paar Tipps, wie du trotz zahlreicher Projekt am Ball bleibst und wie du mit Motivationstiefs umgehen kannst.

Ablenkungen vermeiden

Du arbeitest von zu Hause und bist eher selten bei den Kunden für die Bearbeitung der Aufträge? Dann solltest du darauf achten, dass du dir zu Hause einen ordentlichen Arbeitsbereich einrichtest. Dein Schreibtisch sollte ordentlich strukturiert sein und so wenig Ablenkungen wie möglich bieten.
Besonders die Arbeit mit dem Internet kann einen in Versuchung bringen, sich abzulenken. Schnell ist ein neuer Tab geöffnet und man will nur schnell etwas nachgucken, was einem gerade durch den Kopf geistert. Dabei vergeht schnell mal eine halbe Stunde.

Die eigenen vier Wände verleiten einen schnell Mal dazu, dass man sich lieber anderen Kleinigkeiten widmet und die Arbeit hinten anschiebt. Das kann verheerende Folgen mit sich bringen, da du aus deinem Konzept gerissen wirst und dich erst wieder auf deine Arbeit konzentrieren musst.
Pausen und zwischendurch mal abschalten ist vollkommen in Ordnung, jedoch solltest du es nicht übertreiben und dich an deinen Zeitplan halten. Du willst die Aufgabe an einem Tag erledigen? Dann schweife nicht ab und zieh‘ dein Ding durch.

Belohnungen nicht vergessen

Du hast gerade einen Auftrag abgeschlossen oder ein neues Projekt an Land gezogen? Das ist doch ein Grund zum Feiern.
Was gibt es Besseres als sich selbst zu belohnen, wenn man einen Erfolg verzeichnen kann? Besonders als Freelancer solltest du darauf achten, dass du nicht von einem Auftrag zum nächsten hechtest, sondern dir die Zeit gönnst, um deine Erfolge zu genießen.
Du musst jetzt nicht jedes Mal eine Party schmeißen, aber du kannst dir schon auf die eigene Schulter klopfen. Schnapp‘ dir deinen Partner oder Freunde und stoßt gemeinsam  an. Du hast es dir nach der harten Arbeit verdient.

Halte an deiner Vision fest

Du hast dich aus einem bestimmten Grund für das Freelancer-Dasein entschieden. Du hast ein Ziel vor Augen und möchtest dir einen Traum erfüllen.
Halte an diesem Streben fest. Denke immer daran, wenn du am Einknicken bist und dich die Motivationslosigkeit trifft. Du kannst dich immer dazu entscheiden eine Festanstellung anzunehmen. Jedoch solltest du dir dann ganz genau überlegen, welche Argumente gegen und welche für die Selbstständigkeit gesprochen haben.

Manchmal hilft es auch, sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten. Es gibt zahlreiche Freelancer, die schon einmal in deiner Situation waren. Suche dir Rat bei ihnen und lass‘ dich von ihren Geschichten inspirieren. Zusätzlich baust du so dein professionelles Netzwerk aus und kannst dich mit Kollegen aus deiner Branche über aktuelle Themen austauschen.

Motivationstief – kein Ende ist in Sicht

Kleine Stolpersteine können einen leicht zum Straucheln bringen. Man sitzt zum Beispiel ewig vor einer Aufgabe und kommt einfach nicht weiter.
Das nervt nicht nur, sondern stört auch deine Konzentration. Du schweifst unwissentlich von deiner Arbeit zu weniger wichtigen Dingen wie dem Haushalt ab. Für dich ist der Tag gelaufen, du hast keine Lust mehr und beschließt, am nächsten Tag wieder durchzustarten.
Jedoch ist die Aufgabe immer noch nicht gelöst und am nächsten Tag wird es auch nicht besser. Du verlierst dich in einer Endlosschleife und deine Motivation ist so tief wie noch nie.

Da herauszukommen, ist nicht für jeden so einfach. Wenn du in einem Motivationstief gefangen bist, dann solltest du nach und nach wieder an deine Aufgaben gehen. Starte mit kleinen Schritten und fülle nicht von Anfang an wieder deinen Terminkalender auf.
Lass‘ dir Zeit wieder in deinen Flow zu kommen. Auch kleine abgearbeitete Projekte sind ein Erfolg und helfen dir, wieder auf den richtigen Weg zu gelangen. Denk‘ dabei an deine vergangenen Erfolge und führ‘ dir vor Augen, welche für Probleme du in der Vergangenheit bereits bezwungen hast.

Auch an Tagen, an denen du weniger zu tun hast, solltest du deinem Rhythmus treu bleiben. Das heißt, dass du zur gewohnten Zeit aufstehst und dir einen Plan für den Tag machst. Bewege dich ausreichend oder such‘ dir einen Ausgleich zu deinem Alltag. Achte auf dich und deine Gesundheit.

 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass man nicht immer zu hundert Prozent motiviert sein kann. Jeder hat seine Höhen und Tiefen im Arbeitsalltag. Es liegt an dir, dich nicht unterkriegen zu lassen. Denke an deine Ziele und warum du Freelancer geworden bist. Belohne dich und feiere deine Erfolge. Deine Glücksgefühle können dir als frischen Treibstoff für zukünftige Projekte dienen.

Arbeit als Freelancer: Wie bereitet man sich auf Kundengespräche vor

Du bist frisch in die Selbstständigkeit eingestiegen und hast deine erste Anfrage von einem potenziellen Kunden bekommen? Bist du dir noch unsicher, wie du dich auf Kundengespräche vorbereiten kannst?
Dann verpass‘ nicht unseren nächsten Beitrag der „Arbeit als Freelancer“ – Reihe am Freitag, den 1. November 2019! Dort geben wir dir ein paar Tipps, wie du deine ersten Treffen mit Kunden planen kannst.

Von |2019-09-18T09:58:03+01:00Oktober 18th, 2019|Absolventen, Berufseinstieg, Karrieretipps, Studierende|